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8.10.2017

Drum prüfe, was sich ewig bindet

Der erste Tag der elften Klasse ist geschafft, auch nach einer schlaflosen Nacht. Es ist tatsächlich nicht so schlimm gekommen wie befürchtet - sondern schlimmer! Aus einer zuverlässigen Quelle war mir am Ende der Zehnten mitgeteilt worden, dass unser aller Lieblingslehrerin (kein Sarkasmus, sie ist wirklich toll!) tatsächlich einen Elferkurs unterrichten wird. Naiv, wie ich war, ging ich davon aus, dass es meiner sein würde. Immerhin bestehen wir zur Hälfte aus der ehemaligen 10b, der einzigen Klasse der Stufe, die sie überhaupt unterrichtet hatte.
Natürlich bin ich nie davon ausgegangen, dass sie uns unterrichten würde - ein zu großer Wunschtraum ist das gewesen. Aber das dicke Ende kommt immer zum Schluss. Jetzt ist es nämlich nicht nur so, dass mein Kurs sie nicht hat, sondern der andere Kurs, in dem überhaupt Leute aus meiner damaligen Klasse sind, hat auch eine Lehrerin, die wir schon in den Vertretungsstunden mit ihr als nicht unbedingt die beste Wahl befunden haben. Aber halt, es wird noch besser! "Unsere" Lehrerin hat stattdessen den Kurs, mit deren Schülern sie noch nie in ihrer gesamten Karriere etwas zu tun gehabt hatte!

Ich meine, das Interesse der Schüler in den Hintergrund zu stellen, ist die eine Sache. Komplette Unterrichtskonzepte über den Haufen zu werfen, weil die betreffende Lehrkraft keinen Namen aus dem aktuellen Kurs kennt, ist etwas anderes. Es heißt eigentlich, ab der Achten, spätestens, hat man für gewöhnlich dieselben Lehrer, um sich nicht so arg umgewöhnen zu müssen.
Nun ja, vermutlich dachte sich unser Direktor auch, wie damals bei der nie begangenen Klassenfahrt nach motherf*cking England, "Warum nicht mal ein bisschen Abwechslung?". Zumindest kann ich es mir nicht anders vorstellen.

Generell habe ich mit genau vier meiner aktuell elf Lehrer länger am Stück Unterricht gehabt als eine Doppelstunde Vertretung. Zumindest im Fach, das ich momentan bei denen habe. Meine momentane Deutschlehrerin hatte ich die letzten Jahre in Geschichte, meinen Informatikehrer hatte ich mal in Mathe. Allerdings habe ich da auch einen Großteil der Stunden auf dem Flur verbracht, sodass ich ziemlich wenig daraus mitgenommen habe.

Das war jedoch erst das Sahnehäubchen. Die Kirsche obendrauf ist, dass mein Stundenplan es mir tatsächlich unmöglich macht, die Hälfte meiner Bandproben wahrzunehmen. "Ach, komm schon", werden einige sagen, "du bist bloß Bassist. Dein Fehlen merkt niemand", mag ja sein. Aber ich hätte trotzdem gern feste Gelegenheiten zu spielen!

Wobei natürlich zu sagen ist, dass ich auch morgens vier Stunden frei und danach bis in die zwölfte Stunde hinein Unterricht haben könnte; schlimmer geht immer. Das heißt jedoch trotzdem nicht, dass ich mich nicht über den Ist-Zustand aufregen darf. Und wenn es das tut, ist es mir im Grunde sowieso egal.

Macht's besser
Ria

8.09.2017

Und jährlich grüßt der Schulanfang

Heute schon zum elften Mal. Krass irgendwie. Ich kann mich kaum an meine Grundschulzeit erinnern, und trotzdem fühlt es sich an, als wäre ich gestern in die Schule gekommen - zumindest bin ich dementsprechend verpeilt. Dabei fangen nachher die vermutlich letzten beiden Jahre meiner schulischen Laufbahn an. "Endlich!", denke ich im ersten Moment, "was denn, jetzt schon?" im nächsten. Der heutige Tag bedeutet zum elften Mal Verwirrung schieben, wann ich nun genau wohin muss, die elfte Schlägerei um den besten Sitzplatz, das siebte Mal den Ausführungen meiner Klassenlehrerin, jetzt Kursleiterin, zu lauschen, vermutlich mindestens einmal kollektiv mit "11/3!" angeschrien zu werden. Ob sich das genauso gut schreien lässt wie "Fünf-" bis "Zehn-B!"? Ich hoffe es. Denn dann ist wenigstens das ein Fakt, ein Fels in der Brandung. In etwas mehr als sechs Stunden beginnt das neue Schuljahr für mich und ich sehe das Ganze kritisch, um das Geringste auszudrücken. Ich hab das schon zehnmal gemacht, da sollte ich auch ein elftes hinbekommen. Sollte ich, ja. Werde ich es? KEINE VERDAMMTE AHNUNG

Vielleicht kauere ich mich einfach weinend vors Schultor, vielleicht "slaye" ich, wie die Jugend von Heute es nennt. Ich weiß es nicht, ich kann nur hoffen, beziehungsweise befürchten. Natürlich kenne ich meine Mitkursler, doch der Rest steht in den Sternen. Werde ich so lange Unterricht haben, dass ich meine Band aufgeben muss? Kann ich daraufhin auch den Bassunterricht in den Sand setzen, weil ich eh nicht zum Spielen komme? "Nein", würden jetzt mein Bandleader und mein Basslehrer sagen, "mit dem Spielen aufhören ist ein Rückschritt". Aber werde ich überhaupt daran denken können zu spielen? Was wird aus anderen Hobbys? Wird mein Bulma-Kleid neben dem Laborkittel für Rick Sanchez (aus "Rick & Morty, coole Serie!) vergammeln, weil ich nicht mal daran denken kann, irgendwas Außerschulisches zu starten? Ich wüsste es gern.

Es wird einem immer geraten, die Schulzeit zu genießen, "so einfach wird es ja nie wieder sein". Vielleicht will ich auch nicht, dass es "einfach" ist. Das Leben ist schön, nicht einfach. Wie bereitet mich meine Schulzeit also darauf vor, wenn sie einfach ist und nur in kleinen Momenten schön? Aktuell fällt mir kein Augenblick ein, an den ich mich irgendwann nostalgisch erinnern werde, mir vielleicht eine Träne aus dem Augenwinkel wischend. Vielleicht liegt das daran, dass ich übermüdet bin und mein Gedächtnis generell von der Wand zur Tapete reicht. Ich meine, ich wurde nicht gemobbt, die meisten Fehlschläge wurden mir verziehen und mir fällt auch niemand ein, der einem Auftragsmörder wortlos ein Bild von mir zugeschoben haben könnte. Ich habe nicht viele Freunde, weiß dafür jedoch genau, wen ich meine Freunde nennen kann. Natürlich stört es mich nicht im Geringsten, würde sich die Zahl erhöhen, vielleicht auf vier. Denn mehr Namen kann ich mir nicht merken.

Wie man sieht, die Nerven liegen blank, also ist alles wie immer. Da juckt es auch nicht, dass der letzte Beitrag ewig her ist. Immerhin hatte ich zwischendurch meine BLF zu schreiben! Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den letzten Beitrag in der Neunten geschrieben hab. Immerhin war ich da schon mit meiner Freundin zusammen. Hatten übrigens vor zwei Monaten Jahrestag. Davon habe ich Deutsch und Englisch je mit 1 abgelegt, in Bio gab's 'ne 2 und in Mathe mit 3 das schlechteste Ergebnis. Ich könnte mich beschweren, aber das Ergebnis stört mich nicht. Zumal spätestens nächstes Jahr kein Hahn mehr danach kräht.

Vielleicht kommen von nun an wieder mehr Beiträge, vielleicht handelt der nächste auch erst von meinem Studium. Bis dahin:

Macht's besser
Ria

12.15.2016

Pourquoi je ne parle pas francais.

Man nehme eine Lehrerin, die sich zwar für ihr Fach interessiert, nicht aber fürs Unterrichten, etwa 20 planlose Schüler, gebe ihnen fünf Jahre Zeit und man erhält den Französischunterricht an meiner Schule. Was man da zumindest Unterricht nennen kann. Denn trotz sieben Jahren Unterricht (ich habe aus der Grundschule Vorkenntnisse) bin ich nicht in der Lage, eine Unterhaltung auf Französisch zu führen. Ich bekomme ein "Bonjour, ça va?" dahin gestammelt und kann mich vorstellen. Das war's dann aber auch schon an relevanten Informationen fürs Kennenlernen und in Kontakt bleiben. Was ich stattdessen kann, sind Ortsangaben und Wegbeschreibungen quer durch Paris, obwohl ich nie da war und wahrscheinlich in nächster Zeit nicht hin komme. Das bringt mir im alltäglichen Leben soviel wie einem Hund ein Set Briefpapier.

Natürlich bin ich jedoch trotzdem froh, in Französisch überhaupt etwas gelernt zu haben, das als Kernaussage nicht "Was kannst du eigentlich?" hat. Denn daraus besteht der Großteil einer Französischstunde bei uns; unsere Lehrerin regt sich darüber auf, dass wir nichts können. Dadurch geht die halbe Stunde drauf, und wir kommen im Stoff nicht weiter. Das heißt wiederum, dass wir nichts lernen, demzufolge können wir auch nichts. Darüber regt sich wiederum unsere Lehrerin auf und dadurch lernen wir nichts. Ich meine, es ist ja wohl klar, dass wir auch in der zehnten Klasse etwas nicht beherrschen, wofür wir seit der fünften angeschrien werden, weil wir es nicht können.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir nichts lernen, weil wir nichts können.

Dabei liegt die Schuld natürlich komplett bei uns. Immerhin sind wir ja diejenigen, die sich offensichtlich nicht fürs Fach interessieren; sonst könnten wir es ja.
Wenn es jedoch von 20 Schülern 17 nicht können, dann wage ich zu behaupten, dass auch unsere Lehrerin ihren Beitrag zu den schlechten Sprachkenntnissen beizutragen hat. Und die drei, die es können, raten auch eher, als dass sie es wirklich wissen.

So beherrsche ich nach sieben Jahren Französisch weniger von der Sprache, als nach einem Semester Spanisch. Und das meiste habe ich in der dritten und vierten Klasse gelernt.

Fait mieux,
Ria

10.30.2016

Fernbeziehungen und Feiertage sind doch etwas Schönes.

Zuallererst mal, ja, da war ewig nichts. Aber wen interessiert das hier eigentlich überhaupt? Nicht, dass ich nichts zu Erzählen hätte - also nicht ausschließlich das -, ich bin schlichtweg ein faules Stück. Faul und uninteressant, wie man mich kennt.

Jedenfalls befinde ich mich seit gut viereinhalb Monaten in einer Beziehung. Ja, richtig. Ria, die kaum mit sich selbst klar kommt, hat jetzt 'ne Freundin. Ganz offiziell. Seit mehr als 'nem Dritteljahr. So komplett mit Anfassen und allem.
Fast zumindest. Der Part mit dem Anfassen und allem kommt nämlich nicht wirklich hin. Nicht, weil wir etwa ein Zölibat abgelegt haben oder dergleichen, das würde ja immer noch implizieren, dass wir uns in direkter Nähe zueinander aufhalten. Nein, wir führen "bloß" eine Fernbeziehung über mehr als 400 Kilometer.

Da ist schon mal das Problem der Nähe. Wir können kaum mehr, als uns via WhatsApp Herz-Emojis zukommen zu lassen, damit wir überhaupt wissen, dass wir einander lieben, Natürlich ist da der Aspekt des gesunden Menschenverstands, von wegen man solle sich das doch denken können. Aber ihr kennt mich; gesunder Menschenverstand ist mir nur als Wort geläufig. Wenn überhaupt.
So kam es auch schon dazu, dass ein kleines Missverständnis, das bloß von einer unglücklichen Formulierung herrührte, in Tränen endete. Ich würde lügen, wenn ich dabei von einer einmaligen Sache spräche. Mittlerweile ist das öfter vorgekommen, als mir lieb ist. Man sollte meinen, dass man aus Fehlern lernt, aber irgendwie ist mir das verwährt.
Ich lerne ja auch ansonsten nichts, nicht mal in der Schule. Das jedoch ist ein ganz anderes Thema, das ihr demnächst in einem neuen Beitrag lesen könnt, falls es mich überkommt, darüber zu schreiben.

Was weiterhin beschwerend zu den Umständen der Entfernung dazu kommt, sind die unterschiedlichen Ferienzeiten und Feiertage. So macht mein Herzblatt jetzt nämlich einen Aufriss darum, dass in Thüringen morgen ein Feiertag ist, in Bremen jedoch nicht.
Wie ich ihr das nur hatte verschweigen können, dass ich morgen frei habe, während sie zur Schule muss. Es tut mir ja leid, aber ich bekomme meistens erst am Tag zuvor mit, dass überhaupt ein Feiertag ist. Sonst würde ich natürlich einen schriftlichen Antrag stellen, ob ich den überhaupt begehen darf.

Das gleiche gilt für Ferien: Während sich die eine noch durch den Schulalltag quält, hat die andere bereits eine Woche Ferien. Das kommt auch nicht gut an. Vor allem dann nicht, wenn beide ums Verrecken nicht gern zur Schule gehen. Tja, was passiert? Sie hält mir vor, wie schlimm ihr Stundenplan bitte aussähe, und ich fühle mich schuldig, obwohl ich nicht einmal weiß, warum.

Langer Rede kurzer Sinn: Eine Fernbeziehung ist vor allem dann schön, wenn sich die Ferne darauf beschränkt, dass man nur verschiedene Schulen besucht.

Macht's besser,
Ria

5.27.2016

Aus dem Sportunterricht fürs Leben lernen? - eine satirische Abhandlung über Sexismus

Bei uns ist es gang und gäbe, dass im Sportunterricht eine Geschlechtertrennung vorliegt. Damit kann ich mich gut abfinden, schließlich will ich die armen Burschen aus meiner Klasse nicht dazu bringen, schwul zu werden. Somit findet deren Unterricht also in einer anderen Halle statt als der von uns Mädchen. Soweit so nachvollziehbar.

Durch diesen Unterricht in verschiedenen Lokalitäten werden also zwei Lehrer nötig. Die Jungs bekommen dabei grundsätzlich den nicht ganz hässlichen Referendaren, welcher dann bestenfalls noch einige Male im Schuljahr fehlt, wodurch der Unterricht ausfällt. An sich nicht ganz dumm, da wir grundsätzlich in den ersten beiden Stunden am Montag Sport haben.

Bei uns Mädchen sieht es dagegen schon ganz anders aus. Normalerweise haben wir Sport bei unserer Klassenlehrerin, welche jedoch in diesem Schuljahr aufgrund einer Verletzung durch Abwesenheit geglänzt hat. Böse Zungen mögen behaupten, dass der Unterricht dann ausgefallen ist, war schließlich nur Sport. Pustekuchen. Wir bekommen natürlich so viel Vertretung rein gedrückt, wie nur irgend möglich. Mittlerweile ist die einstige Vertretung sogar regulär, glaube ich.

Weiterhin wird eine strenge Geschlechtertrennung bei der Einhaltung des Lehrplans vorgenommen. Während sich bei uns immer daran gehalten wird, spielen die Jungs so ziemlich jede Stunde Fußball. Die Ironie an der Sache: Unsere eigentliche Lehrerin sieht aus wie Jogi Löw. Dennoch kann ich mich wirklich nicht daran erinnern, wann wir das letzte Mal Fußball gespielt haben. Und selbst wenn, das geschah generell nur in der letzten Stunde vor den Ferien, da herrscht eh Anarchie.

Was lernen wir also daraus? Bei Kerlen ist es allen Anscheins in Ordnung, einfach die Regeln zu missachten und zu machen, was diese wollen; es interessiert doch eh keinen. Hingegen wird bei uns "Anhängern des zarten Geschlechts" akribisch darauf geachtet, dass in Sachen Leichtathletik, Turnen und sonstigen Dingen, die weniger Spaß gar nicht machen könnten, das volle Programm durchgezogen wird. Uns wird also impliziert, dass wir uns der Autorität zu beugen haben. Diese ist in meinem Fall sogar noch ein schlechter Andrea Berg-Abklatsch und somit ein verunfallter Transvestit. MtF ofc.

Also: Frauen haben sich den Männern anstandslos zu fügen und bekommen für jeglichen annäherungsweise negativen Kommentar diesbezüglich mindestens 'nen Verweis.

Man könnte nun sagen, dass meine Sportlehrer einfach doof sind, und dass ich diesbezüglich einfach Pech hatte. Ich jedoch weiß es besser, duh.

Macht's besser,
Ria

4.22.2016

Was läuft bitteschön falsch bei mir?

Es ist in Mode gekommen, im Jugendalter zumindest regelmäßig an der eShisha zu nuckeln. Find' ich widerwärtig. Das muss man doch eh nur machen, wenn man an Kippen nicht ohne Weiteres ran kommt. Oder wenn die einem auf Dauer zu teuer sind. Da sind wir beim nächsten: Rauchen an sich finde ich auch doof. Genauso wie saufen. Ich kann dem ganzen einfach nichts abgewinnen.

Allerdings bekommt man als Teenager schon den einen oder anderen "entwickle ich mich überhaupt normal?"-Gedanken. Ich auch, das gebe ich zu. Schließlich scheine ich die einzige aus meinem Freundeskreis und meiner Klasse (ohne annähernd über 8000 Ausnahmen möchte ich diese beiden nicht zwangsläufig zusammenzählen) zu sein, die sich noch nie vollkommen abgeschossen hat, geschweigedenn, es so ziemlich regelmäßig tut. Aber ist das denn so schlimm?

Ich meine, großartig verpassen tu ich doch nichts, oder? Kotzen find' ich nicht ganz so geil, von Folgeschäden ganz zu schweigen. Dennoch scheint es etwas zu sein, "das man einfach mal gemacht haben muss". Aber wo steht das bitteschön? Steht das überhaupt irgendwo oder haben sich das irgendwelche Halbstarken auf Robby Bubble einfach so ausgedacht, ungeachtet dessen, dass es unzählige Generationen an Teenagern genauso machen werden? Es mag der Reiz sein, einfach etwas Verbotenes zu tun, kann ich verstehen. Allerdings kompensiere ich das, indem ich mit 15 Supernatural schaue, das ist FSK16. Reicht das denn nicht als Kick? Warum muss es immer gesundheitsschädlich ausarten? Und vor allem, warum muss man darauf bitteschön stolz sein?

Die Jugend von heute ist und bleibt mir ein Rätsel.

Macht's besser,
Ria

3.03.2016

Ich bin ein Miststück.

Vor einer Weile hielt mich Marie dazu an, mal wieder einen Blogpost zu verfassen. Also, warum nicht? Weil sie mich darauf gebracht hat, widme ich ihr und Daniela diesen Post.

Es tut mir leid. Wirklich. Alles. Ich war so ein Miststück, ich raff es selbst nicht. Es ist mir unverständlich, wie man nur so verblendet sein kann. Diese ganze verschissene Zeit hab ich euch eiskalt Dreck behandelt, wollte nur mit den anderen, den "Coolen" etwas zu tun haben. Warum? Ich werde jetzt nicht gegen andere hetzen, denn sowas ist scheiße, hab ich selbst gemerkt. Aber dabei hab ich nie geblickt, was mir da eigentlich entgeht. Wieso hab ich erst derbe Eskalationen gebraucht, bis ich das endlich eingesehen hab?
Außerdem bin ich euch nur so unendlich dankbar dafür, dass ihr mir keine Vorwürfe gemacht habt deswegen. Ohne Mist jetzt, ich gehöre dafür geschlagen, was ich euch damals so an den Kopf geworfen hab. Und trotzdem nehmt ihr mich in eure Mitte, als wär nie was gewesen. Wie man so geduldig sein kann ist mir ein Rätsel... Ich feiere das, ich feiere euch! Und Hartmut ja sowieso.

Das einzige, was ich euch noch an den Kopf werfe, ist Pizza.

Macht's besser.
♡Ria.